Hirse gehört zur Familie der Süßgräser und umfasst viele verschiedene Unterarten, wobei Rispenhirse, Kolbenhirse und Perlhirse am häufigsten im Handel erhältlich sind. Schon vor 8000 Jahren wurde Hirse zur Herstellung von ungesäuertem Fladenbrot gebraucht, sodass es sich um eine der ältesten Getreidesorten handelt. Zudem beinhaltet Hirse auch die meisten Mineralstoffe aller Getreidesorten. Besonders Phosphor, Magnesium, Kalium, Eisen, |
davon doppelt so viel wie in Weizen, und Silizium (Kieselsäure), das Haut, Haare und Nägel stärkt, sind stark vertreten. Außerdem verfügt Hirse über viel Vitamin E, Provitamin A und B-Vitamine und ist eine glutenfreie Getreideart, sodass auch Zöliakie-Betroffene auf Hirse zurückgreifen können. Auch zur Diät-Ernährung ist Hirse bestens geeignet, denn sie ist quellfähig, sättigt daher gut und sorgt für einen niedrigen glykämischen Index, was besonders bei Diabetes vorteilhaft ist. |