Paranussbäume, benannt nach dem brasilianischen Bundesstaat Pará, sind bis zu 50 m hoch und wachsen in den Regenwäldern Südamerikas. Dort werden die Früchte von Hand gesammelt, gezielt angepflanzt werden die Paranussbäume nicht. Eine ca. 10-12 cm große, runde Frucht des Paranussbaumes enthält bis zu 25 der 2 x 5 cm großen Samen. In Südamerika haben Paranüsse eine große Bedeutung als Nahrungsmittel, denn 6 |
rohe Paranüsse haben den gleichen Nährwert wie ein 200 g Steak. Während Paranüsse in Brasilien vor allem gegen Hepatitis eingesetzt werden, ist hier unter anderem eine positive Wirkung auf die Schilddrüse, die Knochen, das Nerven- und Herz-Kreislauf-System und die Blutbildung bekannt. Paranüsse können zu Mehl und Öl verarbeitet, beim Backen und Kochen verwendet und geröstet oder roh verzehrt werden. |