Der Mandelbaum gehört zu den Rosengewächsen und stammt aus Südostasien, wird heute aber vor allem in den USA, dem Mittelmeerraum, in Pakistan und dem Iran angebaut. Es wird zwischen der bitteren Mandel, die aufgrund ihres giftigen Amygdalins nicht zum Verzehr in größeren Mengen geeignet ist, und der süßen Mandel unterschieden. Der meist als Mandel bezeichnete weiche, weiße Keimling ist von einer dünnen, braunen Samenhaut umgeben und befindet sich im Steinkern der Frucht des Mandelbaumes. Die Frucht platzt bei Erreichen der Reife auf und gibt ein bis zwei der harten, muschelartigen Kerne frei. Mandeln verfügen über viele Vitamine, zum Beispiel A, B1, B2, B6 |
und E, Öle, die die Verdauung fördern, und mehr Calcium, Magnesium und Kalium als Nüsse. Mehrere Studien haben außerdem bestätigt, dass Mandeln gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, der Verzehr von 20 g Mandeln täglich halbiert das Risiko einer Herzkrankheit. Dabei senken Mandeln den Cholesterinspiegel, regulieren den Blutzucker und verhindern oxidative Schäden durch die enthaltenen Anti-Oxidantien. Zudem zeigen Studien, dass das in den Mandeln enthaltene Fett nur langsam freigesetzt wird, sodass die Triglyceridwerte gesenkt und Herzerkrankungen verhindert werden. |