Kichererbsen gehören zur Familie der Hülsenfrüchtlern und sind - anders als ihr Name vermuten lässt - nicht mit den Erbsen verwandt. Schon vor 8000 Jahren wurden Kichererbsen in Kleinasien, vermutlich ihrer Herkunftsregion, angebaut. Heute findet man die bis zu 1 m hohen Pflanzen in vielen subtropischen Klimazonen der Welt. Die ca. 3 cm langen Hülsenfrüchte der Kichererbsen-Pflanze enthalten in der Regel zwei essbare Samen, |
die als Kichererbsen bezeichnet werden. Diese sind um Einiges größer als die bekannten grünen Erbsen, haben eine beige, manchmal auch schwarze Farbe und sind nach ihrer Trocknung unregelmäßig runzelig. Kichererbsen enthalten viele Kohlenhydrate, Eiweiß, Ballast- und Mineralstoffe, besonders Magnesium, Eisen und Zink. Außerdem ist ihr Gehalt an den Vitaminen B1 und B6, Folsäure und der essentiellen Aminosäure Lysin sehr hoch. |